Verwirkliche!


  Startseite
  Über...
  Archiv
  Tinte
  Alphabet
  Je crois
  Akademie
  Nouveauté & Impressions
  Reden & Gespräche Konversationen & Monologe
  Kurzgeschichten
  Impressum
  Gästebuch
  Kontakt
 

  Abonnieren
 


 
Freunde
   
    tuwrites

   
    horror-amy

    - mehr Freunde


Links
   Cardinals Music
Letztes Feedback
   7.08.14 00:58
    http://www.iberacero.es/


http://myblog.de/janbschreibt

Gratis bloggen bei
myblog.de





 

Mr. Durden: N´abend

Lou: Guten Abend Mr. Durden

Mr. Durden: Na, alles klar bei dir?

Lou: Hm… ja eigentlich schon, aber ich bin grad sehr nachdenklich.

Mr. Durden: Das ist doch gut. Oder nicht? Wo drüber denkst du denn nach?

Lou: Nun ja. Wissen sie, Früher da war alles…

Mr. Durden: Jetzt sag nicht besser!

Lou: Nein aber einfacher.

Mr. Durden: Früher war alles einfacher? Wie meinst du das? Und wann? Im Mittelalter? Vor dem Krieg? Letzte Woche?

Lou: Nein, ich mein als Kind.

Mr. Durden: Natürlich war es einfach als Kind, darüber muss man doch nicht nachdenken!? Man brauchte sich um nichts kümmern, die Wäsche wurde gewaschen, man wurde gefüttert und versorgt.

Lou: Ja das auch aber wissen sie was noch viel befreiender war, nun ja was heißt befreiender damals  war man sich seines Glückes ja noch gar nicht bewusst.

Mr. Durden nimmt einen Schluck Bier

Lou: Im Grunde sind es die Entscheidungen, man muss sich seine Seite aussuchen, egal worum es geht. Sehen, erkennen, informieren, argumentieren wer die diesen Kreislauf durch bricht ist schnell raus. Die Meinung formt den Charakter und viele bewerten dich nach deiner Meinung. Sag ihnen der Krieg war gut und sie sagen du bist ein Arschloch. Wer nicht einen Standpunkt vertritt geht schnell und ja er ist nicht, er ist kein Teil der Gesellschaft. Das Schlimmste ist das es genauso gefährlich ist einen Standpunkt zu vertreten wie sich zu distanzieren.

Mr. Durden: Aber warum sollte man sich denn distanzieren man hat seine Meinung doch nicht nur um sie anderen Kund zu tun oder?

Lou: Weil es ungeheuer belastbar sein kann.

Mr. Durden: Nun das ist die Welt, man kann es sich auch einfach machen und sich der richtigen Seite anschließen.

Lou: Doch wer sagt was die richtige Seite ist? Gibt es einen Richter? Es ist doch so das die allgemeine Mehrheit die Instanz ist welche entscheidet was richtig und was falsch ist.

Mr. Durden: Nein, sie entscheidet nicht was richtig ist sie erklärt viel mehr was allgemein richtig zu sein scheint, praktisch welche Illusion ethisch und moralisch als vertretbar angesehen wird.

Lou: Und genau darin liegt das Problem. Und früher war das nicht so es gab diese ganzen Entscheidungen nicht zum groß Teil aus dem einfachen Grund weil die Leute zu dieser Zeit die eigene Meinung nicht interessiert hat. Man wusste was Böse ist und das ist einfach so gewesen. Niemand stand auf der Seite der Monster die man sich unter seinem Bett einbildete. Und jeder wusste der Weihnachtsmann ist nett und jeder hielt zu ihm.

Mr. Durden: Aber das macht es doch auch interessant oder?

 

Die Klage

 

A: Angeklagter K: Kläger

 

A: Guten Tag

K: Guten Tag setzten sie sich ich nehme an sie wissen warum sie hier sind?

A: Nun ja nicht so ganz wenn sie mir vielleicht ein wenig auf die Sprünge helfen könnten?!

K: Sie sind angeklagt worden, es gab einige Vorfälle in der Vergangenheit aus denen wir den Schluss ziehen das sie eine Lüge leben.

A: So? ich wusste das es Beschwerden gegen mich gibt aber so Massive? Und das es zu einer Anklage kommt, dass hätte ich nun wirklich nicht gedacht,

K: Sie weisen die Anklage also zurück?

A: Denken sie das ich das tun werden?

K: Bei allem Respekt…

A: Heuchelnde Förmlichkeit

K: Dürfte ich ausreden? Bei allem Respekt würde ich ihren Standpunkt unvoreingenommen beurteilen, ihre Skrupellosigkeit lässt nicht zu sie als unschuldig zu benennen. Taten die wie der kaltblütige Mord an der Wahrheit scheinen.

A: Nun übertreiben sie.

K: Können sie überhaupt noch in den Spiegel blicken und sagen „ich bin stolz auf meine Taten?“ sehen sie dann nicht, wie ich, einen zerbrochenen Mann? Einen Landstreicher, heruntergekommen?

A: Wer entfernte die Augenbinde von Madame Justitia?

K: Seien sie still.

A: …

K: Ihre Taten sind durch nichts zu rechtfertigen, ihre Existenz ist es nicht. Niemals würde mein Selbst auch nur ansatzweiße so werden wie sie eher würde ich meine Seele verlieren.

A: Und so beginnt auch ihre erste Lüge, sehen sie es ist ganz einfach.

 

 

Fortsetzung folgt…

Vielleicht…

 

Sonntag, 1. Februar 2008 20:29

___________




Verantwortlich für die Inhalte ist der Autor. Dein kostenloses Blog bei myblog.de! Datenschutzerklärung
Werbung