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Klauenmonster
Überwaltigendes Verlangen, der Lust pure Essenz sammelt sich unter meinen Fingerspitzen. Nur einmal, Erlösung. Betäubung erhalten um danach in tiefes Bedauern zu stürzen. Den REiz übertönnen mit dem befriedigenden Schaben. Unterbewusste Zerstörung. Reiß Krater in die Oberfläche, tiefe Furchen mit den Krallen. Klauenmonster. Brennende Haut: Versuchung, Erlösung, Erkenntnis. Ersticke mit den kratzenden Bewegungen. Und wenn das Bereuhen verebbt ist, tu es erneut. Immer und immer wieder.
Bitte hallte meine Hand heute nach sonst zerreiß ich mich.

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 Tablettenweiß
Ich glasiere die Sterne mit schwarz-matter Farbe. Sauber abgeschlossen an den Ecken, so dass nur der leuchtende Punkt auf unserer Iris bleibt, sobald wir unsere Lider fallen lassen. Der Büschel Haare schlürft das pure Schwarz aus dem Farbeimer, saugt die Substanz und spuckt sie anschließend auf glitzernde Oberfläche. Sternendieb, Schwarzmaler, ich entführe Lichter vom ganzen Nachthimmel und bringe den Wassermann zum erlischen, stehle dme Löwen sein triumphierendes Grinsen. Aus den Augen, aus dem Sinn. Meisterdieb, diebische Elster, es verschwindet was glänzt. zuletzt der Jackpot, Linie um Linie verteilt sich der Lack über das Tablettenweiße Licht des Erdtrabanten. Nun regiert mit tiefer Faust der Schwärze unendlich Haupt.

24/10 3:48

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Wechselwirkung.

Endet die Zeit wenn die Menschheit endet? Hört die Zeit auf wenn der letzte Mirkoorganismuss aufhört zu existieren? Zeit ist eine Erfindung. Erschaffen um zu messen. Um zu unterscheiden zwischen einem Haufen, einem Knäuel aus Schicksalsindividuen. Bäume brauchen keine Zeit und Blumen auch nicht, sie wachsen. Wachsen. Wachsen. Bis sie enden und auferstehen. aber Zeit spielt da keine Rolle.  Ich bin klein. Ich scheine selbst ohne Zet zu leben, manchmal. Wechselwirkung. Zeit ist Sicherheit. Zeit ist Kontrolle. Zeit ist Abhängigkeit und Zeit ist erlösung. Amen. 

Ps: Ich kam herein und sie sagte du hast aber ein gutes Zeit Gefühl(Ironisch). Ironie.


080210 gegen Mittag.

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Morgenröte am Schadstofffilter

 

Die Feuchtigkeitscremehülle überzieht in einem Netz aus blockenden Linien die Haut. Die blassfeine Skizzierung der Lippen wird benetzt und die Farbe auf den Walzen im Druckvorgang verteilt. In einer fließenden, trivialen Bewegung spitzt der Mund sich zu einem Plateau-rouge. Stück für Stück wird eine alles versprechende Lüge aufgetragen. Vollendet mit den Überresten. Der Druckröte, Morgenröte am Schadstofffilter der ersterbenden Zigarette.

 

22:24 3. Dez. 09

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ebenbild

Hast du dir schon mal vorgestellt durch deinen Spiegel in die Welt deines Ebenbildes zutreten? Dicht gedrängt mit der Nase an dem Glas, auf welchen sich eine neblige Schicht bildet. Zitternde Finger auf der prickelnden Oberfläche. Dein Gegenüber gebannt hinter der Schicht gebrannten Sandes, verurteilt alle deine Bewegungen vorauszuahnen und nachzuahmen.

  22:09 3 dez. 09

 

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Erkennbare List

Von der Decke hängt ein Käfig. Ein großer Vogelkäfig mit goldenen und silbernen Streben, fein gearbeitete Ornamente greifen ineinander. Der Wassertrog ist halb gefüllt und die Körner sind trocken und staubig. Es ist ein Kunstwerk. Schön anzusehen, doch wir sind Gefangene. Unsere Flügel hängen schwer an unserem Körper, müde davon sich nicht ausstrecken zu können. Immer wieder schlagen wir mit dem Kopf gegen die kalten Stäbe, reißen mit unseren Schnäbeln an dem Edelmetall. Wie wäre es die Flügel auszustrecken und Loszufliegen, den Himmel zu schmecken und die Wolken zu probieren? Immer höher steigen, immer höher. Nun sind wir keine Sperlinge mehr sondern Raben.

22:08 do 3 dez. 09

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Tag für Tag sitzen wir vor einem gigantischen Flimmerkasten. die leuchtenden Farben und die Geräusche lassen uns jeden Sinn für Identität und Umgebungsbewusstsein verlieren. Jeder der nicht davor sitzt hockt in einem riesigen Schatten wir bekommen langsam viereckige Augen und Wertvorstellungen vergleichbar mit Waffenhändlermoral.

 23:01 16/11/09

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In einem kleinen gut geschützten Wäldchen, südlich der Grenzen, steht geschmückt mit bunten Früchten ein Haus. Es hat einen schmalen Weg und eine Tür aus Nussholz. Erhält man den Schlüssel und betritt das Haus so findet man all die Dinge, die Kindern Freude bereiten. Und gab es Angirffe auf dieses Haus, so wurden sie zum Großteil ausgebessert oder in eine gutverschlossene Truhe getan. Jemand malte diesen Ort und das Bild bekam einen goldenen Rahmen. Wie das Schloss aussieht weiß niemand. Es kommt aber auf den König nicht den Maler an.

16:21 22 Nov. 09 

 

 

Theater:

Mit grau und schwarz übermale ich ein golden gerahmtes Bild. Die warmen freundlich Farben verlaufen. Rundungen werden zu spitzen Zacken.                        A: Das ist unnötig. Das schöne Bild.                                                                    B: Warum habe ich das Gefühl mein Leben endet in einer                                Tragödie?                                                                                                        A: Wohl weil du eine ungeschickte Farbwahl hast.            

16:17 22 Nov. 09             

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Ich spiegle mich im schwarz des Fernsehers. Er zeigt mir eine stark abgedunkelte Version der Realität und finde ich es weder düster noch beängstigend. Denn das runde Fenster lässt die Welt weicher und runder erscheinen.

16:14 So 22 Nov. 09

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Mit atemberaubender Geschwindigkeit fand das menschliche Wesen zu sein Hochform. Wie ein Buschfeuer verbreitet sich die übermässige Gewalt untern den Glückseligen. Sie könnten vor Freude platzten stattdessen gestalten sie ihr Antlitz zu irren Fratzen.

16:12 So 22. Nov 09

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Erkenntnis

10.11.08 20:55
 

Der Anschlag

Ich stehe auf der Bühne im Rampenlicht. Die Menge schaut mich begeistert an. Die Scheinwerfer sind sehr heiß und ich merke das Adrenalin, doch ich trage meine Rede selbstsicher vor. Die Menge klatscht Beifall, euphorisch, entzückt und dann fällt ein Schuss. Es ist nicht das erste Mal das auf mich geschossen wird und das ich getroffen werde. Aber diesmal ist es anders. Es brennt unangenehm. Die Projektile sind von besonderer Art. Die Menge kreischt. Ich möchte weiter reden, kann aber nur keuchen. Was ist los? Es zwingt mich in die Knie. Nun erfüllt ein höhnisches Lachen den Saal. Der Vorhang ruckt aber er schließt sich nicht. Ich blute. Ich versuche die Wunden zuzuhalten aber es fließt und tropft weiter auf den Boden. Eine Lache bildet sich und ich kann mein Spiegelbild sehen. Meine Haut ist blass ich sehe so schlimm aus wie noch nie, gerade zu abstoßend. Die Menge ist entsetzt. Doch zwischen den Reihen sehe ich ein paar Leute klatschen. Ich hebe die Hände, blutverschmiert. Ich rufe laut:“ Das bin ich nicht!“ Keiner glaubt mir, wie auch? In diesem Moment spucke ich Blut. –ein weiterer Schuss- aber diesmal trifft mich die Kugel nicht. Wieso? Ich blicke auf, die Hände gefaltet. Sie erreichte mich nicht. Eine Stimme, ruhig und klar : „Hör auf! Richte nicht über Jemanden von du nur ein beschmiertes, angeknackstes Spiegelbild kennst oder du wirst schneller vom Henker zum Hängenden als du denkst.“

 geschrieben: 25/05/09 23:52

online: 16:26  13/06/09

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*

Ich traf mal einen Mann, der mir sagte er könne Gedanken lesen. Er erzählte er hätte die Fähigkeit Menschen in den Kopf zu gucken, er würde genau das sehen und hören was wir denken. Ich fand diese Vorstellung beängstigend aber ich sagte das er es beweisen solle. Ich erlaubte ihm es an mir auszuprobieren. Er sah mir tief in die Augen und schloss sie dann. Er erklärte ich solle einfach über etwas nachdenken und locker bleiben. Einige Zeit passiert nichts dann murmelt er: „Das kann nicht sein. Ich sehe etwas wie ein Knäuel. Ein Haufen aus Stricken und Bändern, Linien die sie jagen. Verkettete Gedankenströme. Ich versuche es zu entknoten.“ Stille. Nach einigen Minuten bewegte er sich, ruckte mit dem Kopf. Dann plötzlich riss er die Augen auf und stieß einen Schrei aus: „Das kann nicht sein! Das ist…ich kann nicht.“ Er sank in sich zusammen und verlor das Bewusstsein. Von da an war er nie mehr wie früher. Woran hatte ich gedacht?

 

 geschrieben: Mo 1/6/09 11:46

online: Sa 13.6.09

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Freundschaftsbeweis

 

Der Stift trocknet ein.

Er war einst geschaffen um große Taten zu vollbringen, Seiten um Seiten zufüllen mit den schönsten Dingen, die diese Welt noch zu bieten hat. Momente, Träume, Wünsche und Hoffnungen sie alle warteten auf ihn. Man erzählte mir epische Geschichten sollte er erbauen, konstruieren, sie mit seiner Tinte zum Leben erwecken. So viele wichtige Rollen könnte er spielen. Als Werkzeug oder Waffe kann er benutzt  werden um Frieden zu bringen, das Gute zu erhalten. Er kann zerstören, Menschen verletzen, um den Verstand bringen sie foltern nur weil sie seine Zeichen deuten können. Ihr braucht nun nicht zu denken dass er das freiwillig tut. Nein. Er würde sich wehren wenn er könnte doch er ist dazu verdammt seinem Meister zu gehorchen und von so manchem wird er missbraucht. Er bat mich dies weiter zu geben.

Und nun ist er fast vertrocknet, mit seinen letzten Atemzügen spuckt er noch ein paar Wörter auf das Papier. Er röchelt. Ich quäle ihn nicht, nein. Ich lasse ihn gehen wie er es sich gewünscht hätte. Setze einen Punkt ans Ende eines wundervollen Satzes.

Danke an einen meiner besten Freunde

 

Sonntag, 10 Mai 2009 13:56

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 Der Eintrag

Ich kramte es heraus, lange habe ich gebraucht, suchte zwischen staubigen Büchern und Manuskripten, Heften und losen Zetteln in brüchigen morschen Regalen. Die Luft war dick und stickig. Es fiel schwer zu atmen, vorallem als die Aufregung in mir immer weiter anstieg. Ich wusste das ich nah dran sein musste, denn ich nahm sie schon wahr. Die Stimmen der alten Meister, noch flüsterten sie nur, brüchig aber mit Verlangen.   Bald werde ich zu ihnen gehören, aufgenommen werden in ihren heiligen Bund. Mein Name wird wie der Ihre über Generationen von Menschen in den verschiedensten Ländern mir großem Respekt und Ehrfurcht ausgesprochen werden. Mein Herz schlägt schneller. Es ist als würde die Tinte ihrer Federn, die Farbe ihrer Pinsel und der Bass in ihren Liedern in meinen Adern pulsieren. Die Stimmen verfestigen sich, ich höre Musik, leise den ersten Akt einer Oper. Ein weiterer Handgriff und ich ziehe es heraus, kein Staubkorn findet sich auf dem glänzenden Stoff. Mit zitternden Händen schlage ich es auf. Ich blättere und erkenne die absoluten Werke meiner Vorfahren, ihre heiligen Geschöpfe. Ich tunke die Feder in die Tinte und schreibe meinen Namen in einer ruhigen, fließenden Bewegung auf das strahlend weiße Papier.     Ich trug mich ein in die Geschichtsbücher und wurde ein Teil davon.

 19. März 2009 22:12

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Entfesslung/Machtlosigkeit

 

Ich öffne die Truhe in mir und entfessele all die Gewalten die meinem Wesen innewohnen. Im völligen Rausch zerschlage ich die Spiegel, Zentimeter tiefe Löcher hinterlassen meine Fäuste in den massiven beton Wänden um mich herum. Niemand sollte sich in meiner Nähe aufhalten wenn ich explodiere, der Boden scheint zu brennen während ich herum wirbele und die Luft mit meinen zerstückelnden Schreien zerschneide. Erschöpfung, Schmerzen bleiben Illusionen sie werden aufgefressen von dem Monster aus Hass das in mir tobt. Ist irgendjemand in meinem Umfeld? Ich weiß es nicht falls verächtlichen Blicke auf mich ein schlagen so prallen sie an mir ab.  Die alten Götter lachen auf mich herab ich kann ihre belustigende Verachtung spüren wie Peitschenhiebe. Die großen Kolosse, die veredelten Wächter manche gebrandmarkt mit ihrer schwarzen Haut. Ihr tiefes grollendes Gelächter, wie ein Erdrutsch der mich nach Atem ringen lässt. Sie zeigen mir mit einem einzigen Schnipsen ihres Fingers auf wie schwach und unbedeutend ich doch bin. Ich bin gefangen in ihrer steinernen Hand, ein Käfig aus dem es kein entkommen gibt.

 

 Samstag, 7. März 2009 18:28

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Puzzleteil

 

Es war nur ein flüchtiger Kuss der uns vereinte nur eine einzige Idee, ein Grundgedanke, der aus zwei Liebenden zwei freie Menschen machte. Revolutionäre, auf der Suche nach der Wahrheit unserer Zeit. Im gleichen Rhythmus unserer Atemzüge, Pulsschläge für einander bestimmt. Wie die Auserwählten bereit das Auferlegte zu tragen, bereit unbewaffnet in den Krieg zu ziehen um die Antwort zu geben. Unsere Lippen treffen sich und die Welt bleibt einfach stehen, es ist nicht mehr die Angst, nein was ist schon noch die Angst? Es die Absolute reine Wahrheit die mich nun erfüllt, die in mir aufsprudelt. Durchdrungen von dieser Energie wirken Ketten wie dünne Bindfäden. Ich sehe das Puzzle, es fügt sich zusammen und wir sind nicht länger Vogelfrei in uns unbekannten Häuserschluchten in denen wir so lange, so verloren waren.

 Und jetzt hab ich sie gefunden.

 
online gestellt: Samstag, 14. Februar 2009 18:28
 
 
 
Die Flut 
 

Ein Schub Gedanken rast durch meinen Kopf, eine Flut von Einfällen bahnt sich einen Weg durch mein Wesen. Unfähig diesen Strom zu kontrollieren und zu bändigen lasse ich es einfach geschehen. Die Worte sind voll mit Rechtschreibfehlern die Schrift rückt aus ihrer form, krakelig denn meine Hand zittert. Und ich schaue zurück zu Tagen an denen ich verzweifelt saß vor zerbrochenen und abgekauten Stiften. Berge von zerknülltem Papier, manche wieder glatt gestrichen voll beschrieben, durch gestrichen, liniert und kariert. Und es ist das pure Glück.

Samstag 14. Februar 2009 online gestellt

...

Nur ein kleiner Teil der Weltbevölkerung versteht was nicht zu begreifen ist. Es sind große Künstler: Musiker, Dichter, Schriftsteller, die wissen wie man die Wahrheit verpackt. Doch auch kleine Leute, Menschen die glücklich sind alleine mit ihrem Geheimnis zu leben, zufrieden damit wissend zu sein. Manche allerdings übernehmen sich, sie macht diese Erkenntnis verrückt und sie gehen depressiv zu Grunde. Auch gibt es jene die noch auf der Suche sind, vorsichtig tasten sie sich nach vorne auf ihrem steinigen Weg und versuchen die Zeichen zu deuten. Viele von ihnen geben den Versuch schließlich auf, frustriert und gedemütigt haben sie dann auch bald jede Spur verloren.

 

25.1.09 16:52


  Labyrinth

…Ich setze an und du bist verführt, entführt

weil mein Herz die Seiten berührt

monströse Buchstaben türmen sich auf

alltäglich das ich mich Verlauf

Sie versuchen dich zu verschlingen

Bis innere Stimmen, verstimmen…


27.12.08 23:14

Traum.

Wahrnehmung des Schattens

Ich wurde deportiert in ein Gefängnis. Ist es wirklich ein Gefängnis? Ich weiß es nicht, die Gitterstäbe die jedes Entkommen verhindern deuten darauf hin und doch kenne ich dieses alte Gebäude aus meiner Vergangenheit, der Gegenwart und auch noch in meiner Zukunft wird es eine Rolle spielen. Das Kellergewölbe ist kalt und nass ich liege auf dem harten Beton und blicke den Raum entlang. Erstreckte er sich nicht gerade noch viel weiter? Ich nehme eine Bewegung wahr und sehe genauer hin, hinter einem flachen Stein am Rand des Kerkers sitz etwas. Es bewegt sich und ich weiche zurück. Eine Spinne abnormal groß mit langen Beine, sie regt  sich und ich krieche zum hinteren Teil des Raums, ich will mich gegen die Wand lehnen doch sie ist verschwunden, statt dessen steht hinter mir eine gute Freundin und obwohl ich sie nicht identifizieren kann weiß ich wer es ist. Ich bitte sie mit mir woanders hin zu gehen. Völlig hilflos hallt meine Stimme durch das Verließ. Rostige Gitterstäbe umklammern meine Hoffnung und sie antwortet: „Ja.“ Ich spreche nun mit festerer Stimme: „Danke das du meine Wünsche respektierst.“ Wir gehen und ich wache auf.
31.12.08 12:45

 

 

 

  Gerechtigkeit

DU. Du sitz hoch oben auf einem warmen Sessel. er ist sehr angenehm zumindest sagt mir das dein Gesicht, es ist dieser gemütliche Bilck. Man sieht dir an das du zufrieden bist du weißt was du hast und deine Sicherheit das du es verdient hast.Ich stehe hier unten im Schlamm und Dreck, alles ist versift. Mein Blick ist gesenkt, aus Scham, doch warum schäme ich mich? Weil die Gesellschaft mich zu dem machte was ich bin? Die einzige Sicherheit die ICH noch habe ist das ich nicht mehr tiefer fallen kann.

29.11.08 13:22



 Sicherheit oder Stufe für Stufe

Das Leben gleicht einer Treppe, manche sind aus massiven Beton versuch sie zu zerstören, doch sie werden niemals einstürzen oder wanken. Andere sind aus Holz und knarren wenn man auf ihnen läuft oder spröder Stein durch den sich Unkraut zieht, sie brüchig macht und beim kleinsten erschüttern zerbersten lässt. —Nun läufst du diese Treppe hinunter in völliger Sicherheit, deine Hand locker am Geländer. Du weißt das die nächste Stufe kommt, wie der nächste geplante Schritt in deinem Leben. Und plötzlich verpasst du eine Stufe, du fällst hältst den Atem an. Hilflosigkeit. Der Boden wird dir unter den Füßen weggezogen. Tausende Gedanken rasen dir durch den Kopf. —Jemand sagte Mal, “das Fallen ist nicht das Schlimme man muss nur wieder richtig aufkommen.“ -- Entweder du schaffst es oder du verlierst die Kontrolle und fällst. Vielleicht verpasst du nur zwei, drei Stufen, vielleicht fällst du aber die gesamte Treppe hinunter.

10.11.08 21:47



 

Innere Befreiung

 

Ich starre an die kahle weiße Wand, ein beengendes Gefühl macht sich in mir breit und ich schließe meine Augen, verschließe sie vor der Angst die mich zu zerquetschen droht.  Ich weiß, dass ich im Kreis renn und doch ändere ich immer wieder die Richtung, weil mein Unterbewusstsein in grotesker Art und Weiße vorgaukelt es gäbe ein Ziel. Die Ungewissheit friert mich ein, bin ich Dame, Läufer oder doch nur ein Bauer? Mir ist klar das man das Spiel weder in Drei Zügen gewinnen noch verlieren kann. Der Schweiß steht mir auf der Stirn weil ich mir einrede ich hätte den Kampf schon verloren und mich stürzen lassen, dabei hat mein Feind nicht Mal eine Kriegserklärung abgegeben. Ja, genauer gesagt weiß ich nicht Mal ob er überhaupt schon einmal daran gedacht hat. Eine ungewohnt Leichtigkeit keimt in mir auf, wenn ich erkenne das ich jede noch so schwere Last die meine wahren Gedanken unterdrückt, wie eine Feder entfernen kann.

10.11.08 21:56


 

Über das Schreiben, schreiben

Du musst ihn schnell festhalten, lass ihn nicht wieder entfliehen. Wenn du mit deinen Klauen nach ihm greifst pass auf das du ihn nicht zerdrückst, verformst, zerstörst. Es ist halt so das sie sehr sensibel sind, ein falscher Gedankengang und es ist vorüber.Gute Einfälle und Gedanken sind selten, man muss wissen wann sie aus ihren Höhlen gekrochen kommen und wie man sie richtig behandelt. Aber oft Mals reicht es nicht ihn zu besitzen, um ihn sicher zu verwahren so das er sich nicht befreien kann ist es unerlässlich ihn aufzuschreiben. Und nicht selten sträubt sich die Idee gegen diesen Prozess, sie wehrt sich, will abhauen und fliehen, zurück in den Strom der Gedanken der Menschen. Langsam, musst du versuchen den Einfall an deine Worte heran zuführen, ihn schnuppern lassen und ihn dann in diese Worte verpacken, bannen. Wenn die Tinte sich erst Mal auf dem Blatt verteilt, besiegelnd die Wörter formt und zusammen mit dem Papier einen Pakt eingeht ist es so gut wie geschafft.  Ich weiß nie was mich Anfangs antreibt auf die Suche zugehen. Ich hab mich schon sooft verlaufen, bin gestolpert und in Fallen getappt, dass es verwunderlich scheint, dass ich immer wieder in den Kampf ziehe um zu ergattern was versteckt ist, um zu entdecken was verdeckt war.     Doch wenn ich all das geschafft und erfüllt habe was ich verloren geglaubt hatte, ist es pures Glück, als hätte ich mir mit jedem Satz einen Wunsch erfüllt.Und selbst sie Tinte glüht, freudig erregt der Teil etwas Großem zu sein.

3.1.09 01:37

 

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